Fernweh? Globetrotter’s Reisetipp: Panama. Lassen Sie Träume wahr werden…

Panama

Oh wie schön ist Panama! Dem Spruch aus dem gleichnamigen Kinderbuch von Janosch kann man nur zuzustimmen, denn das kleine Land in Mittelamerika bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit, aber auch viele Strände und abgelegene Küstenorte, in denen man entspannte Tage verbringen kann.

Das Land zwischen Süd- und Mittelamerika in Zahlen

Die Republik Panama hat ca. 4 Millionen Einwohner, von denen fast jeder Dritte in der gleichnamigen Hauptstadt lebt. Das Land grenzt im Süden an Kolumbien und im Norden an Costa Rica. Die Region des heutigen Staats war bereits vor etwa 12.000 Jahren besiedelt, doch erst mit dem Beginn der Neuzeit kam es zur Gründung (größerer) Städte. Im Jahre 1821 erlangte Panama Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Spanien und wurde Teil von Großkolumbien. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts sagte sich Panama auch von Kolumbien los und wurde mit US-amerikanischer Hilfe ein eigenständiger Staat, der anschließend durch den Panamakanal eine wichtige wirtschaftliche Rolle in der Region spielte. Der 1914 erbaute Kanal verbindet die Karibik mit dem Pazifik und ist bis heute eine der meistfrequentierten Schiffsrouten der Welt. Durch den Bau konnten zahlreiche Transporte, die einst die Südspitze Südamerikas umschiffen mussten, erheblich beschleunigt werden.

Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen aus dem Reiseführer für Panama

Panama-Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des kleinen Landes. Zu den bekanntesten Attraktionen zählt der eben bereits erwähnte Panamakanal, der nur wenige Kilometer entfernt an der Metropole vorbeiführt. Vor allem die beiden Schleusen Miraflores und Pedro Miguel sind einen Besuch wert. Man kann hier zuschauen, wie gewaltige Frachtschiffe den engen Kanal durchqueren oder in den angeschlossenen Museen mehr über die Geschichte des Kanals und des Landes erfahren. Zum 100. Geburtstag vor einigen Jahren wurden etliche Ausstellungen eröffnet, die bis heute zu sehen sind. Einer der Reisetipps für Panama, der nicht jedem Urlauber bekannt ist, ist das historische Viertel Casco Viejo. Hier sind einige sehr gut erhaltene Kolonialbauten zu bewundern. Auch die vielen charmanten Kirchen und der Präsidentenpalast sind eine Besichtigung wert. Ebenfalls sehr interessant ist die Ruinenstadt Panama la Vieja. Sie war die einstige Hauptstadt des Landes und wurde bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts gegründet. Nach einem Überfall im Jahre 1671 wurde der Ort aber komplett verlassen, da die Einwohner allesamt in die heutige Metropole Panama-Stadt zogen. Einige Bauwerke sind bis heute erhalten. Vor allem die Kirche Iglesia y Convento de los Monjas de la Concepcio und die Kathedrale Nuestra Senora de la Asuncion bieten beeindruckende Fotomotive.

Weitere Reisetipps für Panama abseits der Hauptstadt

Die Strände an der Karibik- oder Pazifikküste werden in fast jedem Reiseführer für Panama als Top-Highlights des Landes erwähnt – und zwar völlig zu Recht. Der Pazifik ist dabei deutlich frischer als die sehr warme Karibik, dafür aber aufgrund des starken Wellengangs bei Surfern sehr beliebt. Nahe der Hauptstadt gelegen und damit ideal für einen Tagesausflug geeignet sind die Küstenabschnitte von Coronado und Gorgona. Hier erwarten Besucher kilometerlange Sandstrände unter Palmen und ein sehr flach abfallendes Ufer, das es auch Familien mit Kindern erlaubt, hier ungefährdet zu baden. Ganz im Nordwesten des Landes liegt die Kleinstadt Porto Armuelles. Nur wenige Kilometer von der Grenze zu Costa Rica entfernt, bietet die Region in erster Linie Ruhe und Abgeschiedenheit fernab der Metropolen und Touristenorte. Ebenfalls im Norden aber im Landesinneren gelegen, befindet sich die Stadt Boquete, die der Startpunkt für Expeditionen und andere Aktivitäten im mittelamerikanischen Regenwald ist. Vor allem Sportler und Abenteuer finden hier jede Menge interessante Angebote. Zur Auswahl stehen etwa Rafting-Touren, in denen man mit großen Booten durch reißende Flüsse paddelt oder lange Bootswanderungen zu abseits gelegenen Wasserfällen macht. Mittlerweile gibt es auch einige Hochseilgärten, in denen man kletternd die Baumkronen erkunden kann. Für noch mehr Höhenschwindel und Adrenalinschübe sorgen Zipline-Parks.

Kulinarische Highlights und ideales Reiseklima

Die Nähe zum Äquator sorgt in Panama für ganzjährig gleichmäßige Temperaturen, wobei das Thermometer fast immer auf über 30°C klettert. Für Strand- und Badeurlaube empfiehlt sich vor allem die Zeit um den Jahresanfang zwischen Januar und April, in der es nur sehr selten zu Niederschlägen kommt. Zwischen Mai und November muss hingegen an 15-20 Tagen pro Kalenderabschnitt mit Regenfällen gerechnet werden. Die Küche Panamas wird vor allem von den vielen frischen tropischen Früchten dominiert, die von hier aus in die ganze Welt exportiert werden. Bei den Einheimischen sind besonders Papaya, Ananas und Mangos außerordentlich beliebt. Eines der Nationalgerichte ist das Arroz con Pollo. Hier wird das Huhn meist stundenlang gekocht und anschließend mit Reis und verschiedenen Gemüsesorten serviert. Eine besondere Delikatesse Mittelamerikas, die in jedem Land der Region anders zubereitet wird, ist Ceviche, ein Snack aus rohen Fischen, Zwiebeln und Limonensaft.