Fernweh? Globetrotter’s Reisetipp: Nicaragua. Lassen Sie Träume wahr werden…

Nicaragua

Nicaragua gehört zu den faszinierendsten Ländern Zentralamerikas. Es bezaubert seine Besucher mit malerischen Landschaften, zu denen erloschene Vulkane, weiße Sandstrände und der größte Binnensee Mittelamerikas gehören. Auch Kulturinteressierte kommen voll auf ihre Kosten. Städte wie Leon und Granada bieten neben ihrer schönen Kolonialarchitektur eine breite Auswahl an historischen Plätzen und Museen.

Reisetipps für Nicaragua – die Pazifikküste erleben

Egal, ob man sich lieber die berauschende Natur oder die historischen Städte ansehen möchte – Nicaragua bietet für jeden Geschmack etwas. Strandurlaub mit karibischem Flair ist an der Atlantikküste des Landes möglich; aber auch die Pazifikküste hat einiges zu bieten. Im beliebten Ferienort San Juan del Sur lassen sich erholsame Badetage an malerischen Stränden verbringen. Die kleine Stadt bietet eine Vielzahl an Hotels aller Preisklassen, traditionelle und internationale Restaurants und viele moderne Bars. Direkt an der Strandpromenade kann man zum Abendessen fangfrischen Fisch genießen und dem Sonnenuntergang am Meer beiwohnen, bevor es in den Strandbars mit ausgelassenem Tanz in die Nacht geht.

Kolonialarchitektur und Mode

Ein Besuch in Granada lohnt vor allem aufgrund der schönen bunten Kolonialarchitektur. Farbenfrohe Fassaden, hohe Kirchtürme und spanische Herrenhäuser prägen die Stadt, die am Ufer des mächtigen Nicaraguasees liegt. Hier ist wohl die beste Adresse, um sich die Pracht der spanischen Kolonialzeit vor Augen zu führen. Viele der alten Häuser sind liebevoll restauriert worden und beherbergen heute Restaurants, Kunsthandwerksgeschäfte und Ateliers. Nicaraguanische Modeschöpfer haben sich in den malerischen Gassen niedergelassen und präsentieren in kleinen Läden ihre Kreationen. In den grünen Innenhöfen der zu Cafés und Restaurants ausgebauten feudalen Anwesen lassen sich die heißen Mittagsstunden ausgezeichnet bei einem kühlen Drink in der Hängematte verbringen. Wer die Innenstadt nicht zu Fuß erkunden möchte, greift am besten auf eine der Pferdekutschen zurück, wie sie rund um den zentralen Platz zur Verfügung stehen. Vor allem zum Sonnenuntergang erwacht dieser zum Leben, wenn die Stadtbewohner sich zu einem Snack und einem Plausch auf den Bänken unter den schattigen Bäumen treffen und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen. Grenada besitzt einen kleinen Hafen, von dem die Fähren zur Insel Ometepe ablegen. Ein Ausflug nach Ometepe gehört zu den besten Reisetipps für Nicaragua.

Die Insel der Vulkane

Die Insel Ometepe liegt inmitten des riesigen Nicaraguasees, dem größten Binnensee der Region. Von Granada aus fahren täglich Fähren auf das Eiland. Reiseführer für Nicaragua bieten Informationen über die Fährgesellschaften und die aktuellen Verbindungen. Die Überfahrt dauert mehrere Stunden und lässt den Eindruck aufkommen, man befinde sich mitten auf dem Ozean, da am Horizont lange Zeit kein Land in Sicht ist. Ometepes Silhouette wird von den zwei Vulkanen Conception und Maderas geprägt. Die Insel ist ideal für alle, die einmal fernab der Zivilisation ihren Urlaub verbringen möchten. Die kleinen Ortschaften in denen es familiengeführte Posadas und traditionelle Restaurants gibt, sind durch Buslinien miteinander verbunden. Wanderfreunde schätzen vor allem den Aufstieg zur Kraterlagune des Vulkans Madera. Der mehrstündige Aufstieg führt durch einen dichten Nebelwald und wird mit der Sicht auf das strahlend blaue Wasser der Lagune belohnt. Auch der höhere Vulkan Conception kann bestiegen werden; allerdings ist die Wanderung auf dem kahlen Vulkan aufgrund der hohen Temperaturen sehr viel beschwerlicher. In einigen Reiseführern über Nicaragua finden sich Geheimtipps, wie ein Besuch des Oja de Aua. Diese natürlichen kleinen Bassins sind bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen als Ausflugsziel beliebt und bieten eine willkommene Erfrischungsmöglichkeit. Die Fahrt mit den öffentlichen Bussen oder per Anhalter über die Insel ist eine interessante Erfahrung und eine ideale Gelegenheit, die Freundlichkeit der Einheimischen und die Schönheit des Landesinneren zu erleben.

Leon - die quirlige Studentenstadt

Während des Bürgerkriegs, der in den 1980er Jahren das Land heimsuchte, waren die Städte Leon und Granada die beiden Zentren der rivalisierenden Parteien. Während die Revolutionären in Leon Stellung bezogen, blieb Granada in der Hand der Traditionalisten. Auch heute noch kann man diese Unterschiede in den Städten deutlich spüren. Leon sprüht vor Kreativität und Leben. Zwar ist der historische Stadtkern nicht so ausgezeichnet restauriert wie die Altstadt von Granada, aber trotzdem gibt es allerhand zu entdecken. Viele Kunstausstellungen, Galerien und alternative Treffpunkte wie Studentencafés und Bars geben der Stadt eine sehr lebendige Note. Am zentralen Platz befindet sich das Revolutionsmuseum, das sich vor allem Geschichtsinteressierte nicht entgehen lassen sollten, da hier die Umstände und der Verlauf des Bürgerkriegs sehr anschaulich dargestellt werden. Zu allen Tageszeiten ist Leben auf den Plätzen der Stadt. Hier bieten sich gute Gelegenheiten, um an kleinen Straßenständen einheimische Köstlichkeiten wie frittierte Kochbananen und eine Portion Gallo Pinto, das nicaraguanische Nationalgericht aus Reis und Bohnen, zu probieren. Den ganzen Abend wird hier gesungen, musiziert und getanzt.

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