Fernweh? Globetrotter’s Reisetipp: Jordanien. Lassen Sie Träume wahr werden…

Jordanien

Das vielfältige Land Jordanien beeindruckt seine Besucher mit einem der sieben Weltwunder der Neuzeit, einem Miteinander verschiedener Religionen und einer großen Gastfreundschaft. Vor allem die Metropole Amman ist für ihre vielen Sehenswürdigkeiten aus den verschiedensten Epochen bekannt.

Die wichtigsten Fakten zum Königreich Jordanien

Fast 10 Millionen Menschen leben in Jordanien, das gemeinsame Grenzen mit Syrien, Israel, Saudi-Arabien und dem Irak hat. Weltbekannt in dem Land, das größtenteils aus Wüstenlandschaften besteht, ist vor allem der Jordangraben, der hier bei 425m unter dem Meeresspiel den tiefsten trockenen Punkt des Planeten erreicht. Die Region rund um das heute Jordanien war bereits in der Antike bewohnt und spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Christentums – so ist das biblische Israel nur wenige Kilometer entfernt vom heutigen Staatsgebiet gelegen. Nach vielfältigen Herrschaftswechseln und einer britischen Besatzungszeit ist Jordanien seit 1946 ein eigenes Land und gleichzeitig eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Region.

Beliebte Sehenswürdigkeiten aus dem Reiseführer für Jordanien

Die Hauptstadt Amman zählt mehr als 4 Millionen Einwohner und ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Königreiches. Die moderne Finanzmetropole ist gleichzeitig ein Beispiel für das friedliche Miteinander verschiedener Weltreligionen an einem Ort. Gegründet wurde Amman in der Antike, damals noch unter dem Namen Rabba, wobei sich die Stadt, genau wie Rom, über sieben Hügel erstreckte. Seither hat sie sich allerdings stark ausgeweitet und reicht nun über insgesamt 19 Berge. Viele der architektonischen Sehenswürdigkeiten, die zu den beliebtesten Reisetipps für Jordanien gehören, stammen aus den Gründungsjahren. Vor allem das antike Theater ist heute mehr als 2.000 Jahre nach der Fertigstellung noch immer in einem ausgezeichneten Zustand und das Ziel vieler Besucher. Einst bot es mehr als 6.000 Menschen Platz, mittlerweile steht es jedoch unter Denkmalschutz. Nicht weniger spektakulär sind die Säulen des Herkulestempels auf dem Zitadellenhügel. Wenngleich das einstige Gotteshaus heute nicht mehr steht, deutet die übrig gebliebene Ruine an, wie groß und monumental das Bauwerk damals gewesen sein muss. Für Urlauber, die noch mehr über die lange Geschichte Ammans erfahren möchten, bietet sich ein Besuch im Archäologischen Museum von Amman an. Hier werden zahlreiche wichtige Funde aus dem Nahen Osten ausgestellt und mit ausführlichen Erklärungen in den historischen Kontext eingeordnet. Deutlich moderner ist da schon die König-Abdullah-Moschee, die erst im Jahre 1986 fertiggestellt wurde. In dem gigantischen Bau können zeitgleich 3.000 Gläubige beten. Auch ein Museum über die islamische Geschichte ist direkt angegliedert.

Weitere interessante Reisetipps für Jordanien

Vielleicht das wichtigste Wahrzeichen Jordaniens überhaupt ist die Felsenstadt Petra, die zu den sieben Weltwundern der Neuzeit gehört. Seit 1985 zählt sie zudem zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten. Petra war schon in der Jungsteinzeit bewohnt, doch die ikonischen Bauten mitten in den Felsen wurden erst in der Antike gefertigt. In fast jedem Reiseführer für Jordanien wird stellvertretend für den gesamten Ort vor allem das Schatzhaus abgebildet. Das Khazne al-Firaun, so der ursprüngliche Name, ist 40 Meter hoch und 25 Meter breit und wurde komplett in den Sandstein geschlagen. Fast schon unwirklich erscheint die Fassade, die architektonisch freistehenden Bauwerken aus der Epoche ähnelt. Auch das römische Amphitheater wurde direkt in den Felsen gemeißelt und bot unglaublichen 10.000 Menschen Platz, bevor es im 4. Jahrhundert durch ein Erdbeben teilweise zerstört wurde. Mittlerweile wurde es allerdings größtenteils wiederhergestellt, sodass die Grundrisse und die Größe gut erkennbar sind. Wesentlich länger in Verwendung war der Felsentempel Ad Deir, in dem im Mittelalter noch einige Mönche lebten. Der imposante Bau wurde ebenfalls in ein Felsmassiv geschlagen und thront gut sichtbar auf einem Berggipfel. Seine beeindruckende Größe mit einer Höhe von 39 Metern und einer Breite von 47 Metern macht ihn außerdem zu einem der größten Bauwerke der Felsenstadt.

Leckere Spezialitäten der jordanischen Küche

Zahlreiche Köstlichkeiten erwarten die Urlauber im Königreich Jordanien, in denen man die Mahlzeiten traditionell mit einem Fladenbrot oder einzelnen festen Salatblättern zu sich nimmt. Diese werden dann als eine Art Löffel genutzt und ersetzen das Besteck. Eine echte Delikatesse ist das Nationalgericht Mansaf, das in kaum einem anderen arabischen Land serviert wird. Es besteht aus einer Portion Reis und Hammelfleisch. Dabei wird der Reis mit Ziegenmilch getränkt. Eine Besonderheit ist der mitgelieferte Schädel des Hammels, der traditionell ganz oben auf dem Teller platziert wird. Nicht ganz so exotisch, aber dafür genauso schmackhaft sind der Kirchererbenbrei Hummus, der unter anderem aus Sesamöl und Zitronensaft hergestellt wird, und der Milchpudding Mohallabiya, der dem Orangenblütenwasser seinen besonderen Geschmack zu verdanken hat. Ein sehr weit verbreiteter Nachtisch aus dem Nahen Osten, der selbst noch im Balkan zu finden ist, ist das Gebäck Baklava, das aus dünnen Lagen Blätterteig, gehackten Nüssen und süßem Honigsirup besteht.