Fernweh? Globetrotter’s Reisetipp: Guam. Lassen Sie Träume wahr werden…

Guam

Guam verspricht multikulturellen Südseezauber mit bester Infrastruktur. Das Inselparadies im Pazifik fasziniert seine Besucher über und unter Wasser.

Guam ist ein Eiland im Pazifik, das mit Sonnenuntergangsromantik und einsamen Stränden lockt. Die mit 549 Quadratkilometern größte Insel Mikronesiens liegt im Marianen-Archipel und begeistert Urlauber mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 27°C. Die Einwohner schöpfen noch heute aus dem Kulturreichtum der spanischen Kolonialherren, was beispielsweise Architektur und Sprache betrifft.

Inselparadies Guam – damals wie heute

Wer den Weg in die Weiten des Pazifiks auf sich nimmt, findet auf Guam trotz großer Abgeschiedenheit ein munteres Inselvolk vor. Dabei sind die meisten der rund 160.000 Einwohner amerikanische Staatsbürger, denn seit 1950 zählt das Territorium zu den USA. Eine größere Minderheit bildet die indigene Bevölkerung, die Chamorro heißen und sich vor mehr als 4.000 auf dem Eiland niederließen. Wenn sie von ihrem Land reden, meinen sie die Insel Guam – oder für sie Guåhån. In ihrem Sprachgebrauch vermischen sie spanische, asiatische und mikronesische Elemente. Besonders Japaner und Amerikaner, aber auch immer mehr Urlauber aus Europa und der ganzen Welt fühlen sich auf Guam deswegen so wohl, weil über die letzten Jahre viel auf der Insel investiert wurde – vorwiegend aus Japan. Angst um den damit vielleicht vergänglichen Inselcharme am azurblauen Pazifik mit seinen Traumstränden müssen Guam-Urlauber jedoch nicht haben: Gerade das perfekte Zusammenspiel aus Südseeflair, erholsamen Badeferien und die Gewährleistung einer erstklassigen Infrastruktur, machen das Eiland besonders attraktiv. Natürlich spielt auch das Wetter das ganze Jahr über mit, sodass bei zahlreichen Freizeitaktivitäten, die der Wassersport zu Genüge bietet, die Hochsaison auf Guam gar nicht enden will.

Reisetipps für Guam: Eine Insel – viele Dörfer

Wenn man es überspitz ausdrücken will, besitzt Guam, das 1521 vom portugiesischen Seefahrer Ferdinand Magellan im Auftrag der spanischen Krone entdeckt wurde, so viele Dörfer wie kulturelle Zugehörigkeiten: Das Eiland, das sich auf 48 Kilometern zwischen dem Pazifik und dem Philippinischen Meer erstreckt und etwa 14.5 Kilometer breit ist, besitzt neben der Hauptstadt Hagåtña 18 kleine bis winzige Gemeinden, die überwiegend ihren indigenen Ursprüngen folgen. Die meisten Reiseführer für Guam verweisen auf Agat, die kleine Gemeinde liegt südlich des Apra Hafens im Westen der Insel. Für Kulturinteressierte und Historiker ist dort der War In The Pacific National Historical Park ein beliebter Anlaufpunkt, um mehr über die Geschichte Guams zu erfahren. In Asan hingegen findet alljährlich der inselgrößte Eierlauf mit mehr als 10.000 ovalen Köstlichkeiten statt. Außerdem begeistert hier der internationale Drachenflieger-Wettbewerb viele Besucher. Nicht weit von Asan entfernt können Besucher außerdem auf dem Berg Alifan wandern gehen oder die Spanische Brücke besuchen.

Hagåtña, die Hauptstadt, stellt das Zentrum Guams dar. Sie liegt idyllisch an der Mündung des gleichnamigen Flusses im Westen der Insel. Trotz der kleinen Gesamtgröße von etwas weniger als 3 Quadratkilometern versprüht sie urlaubsfreundlichen Großstadtflair. Neben einem Businessviertel gibt es im westlichen Teil, bekannt als Anigua, auch kleine Häusersiedlungen. Nicht weit entfernt, etwas weiter nördlich, befinden sich die Traumstrände der Agana-Bucht. Kulturinteressierte folgen einfach dem Hagåtña Geschichtspfad. Der Wanderweg führt seine Besucher auch an der schönsten Kirche des Eilandes vorbei: Die Dulce Nombre de Maria Cathedral-Basilica aus dem Jahre 1669 erinnert nicht nur dem Namen nach an die spanische Christianisierung auf Guam. Sie huldigt mit marmorierten Ornamenten der Inselheiligen, Santa Marian Camalen.

Wiederum fernab der Zivilisation finden sich Reisende in der Siedlung Inarajan wieder. Kein Hotel oder Resort lässt sich hier finden, dafür zeigt das typische Chamorro-Dorf unverfälscht das Leben der Ureinwohner Guams und ihre tägliche Arbeit. Mit filigraner Handarbeit zaubern sie aus natürlichen Materialien wie Bananenpalmen Kleidung oder auch Kämme aus Muschelresten des Meeres. Wer es romantisch mag, entflieht den anderen Urlauber am besten am Two Lovers Point. Auch wenn es unter den Reisetipps für Guam längst kein Geheimnis mehr ist, zieht es Verliebte immer wieder hierher: Die Klippe, die sich nördlich von Agana über den Pazifik beugt, zaubert eine einzigartige Sonnenuntergangsstimmung.

Einfach mal Abtauchen: Guam, das Strand- und Tauchparadies

Die Tumon-Bucht bleibt in keinem Reiseführer für Guam unerwähnt. Kein Wunder, bietet das Strandparadies mit Tauchbasis Badefreunden und Wasserratten das beste Revier – sei es zum Relaxen oder Tauchen. Hohe Kliffwände und pulverweiße Sandstrände wie aus dem Bilderbuch liegen vor dem azurblauen Pazifik. Sporttaucher gehen derweil gerne am Ritidian Point unter Wasser. Zwischen den farbenfrohen Fischschwärmen entdeckt der Besucher gleich zwei Schiffswracks auf dem Meeresboden. Wer zum glasklaren Nass noch etwas mehr Erfrischung genießen möchte, unternimmt einen Ausflug zum Talofofo-Wasserfall. Einmalig schön sind die herabstürzenden Wassermengen inmitten der wilden Natur anzusehen. Von Guam aus bietet sich auch Inselhopping zum nächsten Traumeiland an, beispielsweise nach Cocos. Die kleine Insel befindet sich nur etwa 2 Kilometer südlich von Guam und eignet sich somit ideal für einen kurzen Tagesausflug.