Fernweh? Globetrotter’s Reisetipp: Oldenburg. Lassen Sie Träume wahr werden…

Oldenburg

Die Oldenburger legen großen Wert auf Tradition und Innovation, auf ein gehobenes Lebensgefühl und ein reiches Kulturangebot. Auch als Einkaufsstadt wird Oldenburg oft gerühmt: In der größten zusammenhängenden Fußgängerzone Deutschlands haben sich viele inhabergeführte Geschäfte zu „Oldenburgs guten Adressen“ zusammengeschlossen und pflegen ein hochwertiges Angebot, kreative Ideen sowie guten Service. Man sagt, dass sogar die Bremer hier gerne einkaufen. In der seit dem 17. Jahrhundert weitgehend historisch erhaltenen Innenstadt flaniert man beim Bummeln an vielen architektonischen Schätzen vorbei. Reiseführer rühmen vor allem das Degodehaus, das Renaissance-Rathaus und den Lappan: ein Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert, der als Wahrzeichen der Stadt gilt.

Kunst und „Kohltour“

Unweit der neugotischen Lambertikirche am Marktplatz liegen das als Museum genutzte Oldenburger Schloss und der dazugehörige Schlossgarten. Die Anfang des 19. Jahrhunderts angelegte englische Parkanlage ist tagsüber frei zugänglich und hat nicht nur verschlungene Wege und botanische Vielfalt zu bieten, sondern auch eine Reihe historischer Gebäude, wie das klassizistische Teehaus. Der mauerumsäumte Küchengarten versorgte einst die Hofküche. Nicht weit entfernt liegt repräsentativ das siebenspartige Oldenburgische Staatstheater, das für alle Zuschauergenerationen ein großes Angebot an Bühnen- und Sonderveranstaltungen bereithält. Unter den kleineren Theatern ist vor allem die Puppenbühne Theater Laboratorium überregional bekannt. Einem berühmten Oldenburger Künstler ist das Horst-Janssen-Museum gewidmet. Neben einer Dauerausstellung finden hier auch regelmäßig Sonderausstellungen statt. Jährliche Reisetipps sind der Kramermarkt im Herbst sowie die winterlichen Kohltouren: Die Grünkohlzeit gehört zu den gesellschaftlichen und kulinarischen Höhepunkten der Stadt, die sich auch gerne augenzwinkernd „Kohltourstadt“ nennt.

Unterwegs mit dem Fahrrad

In Oldenburg fährt man Fahrrad! Und als Fußgänger sollte man sehr aufmerksam auf die selbstbewusst vorüberflitzenden Radfahrer achten. Besser noch, man mietet sich selber eines, um die Stadt stilecht zu erkunden. Im gründerzeitlichen Dobbenviertel findet sich neben den liebevoll als Hundehütten bezeichneten herrschaftlichen Häusern auch das historische Regierungsgebäude, das gerne als Kulisse für Oldenburger "Tatort"-Szenen genutzt wird. In vielen, vor allem westlichen Stadtvierteln, stößt man immer wieder auf gepflegte Grünflächen, Parkanlagen und kleine Teiche. Am Huntekanal entlang kann man bis zum Hafen radeln oder auch wandern. Spätestens dann macht eine von der Nordsee herüberwehende frische Brise das Urlaubsfeeling perfekt.